25.10.2014
BOL Ostbayern, Männer

HG Amberg – HC Forchheim 26:23 (13:11)
Am 5. Spieltag hat es die BOL-Handballer des HC Forchheim erwischt. Bei der HG Amberg haben sie mit 23:26 verloren. Der sanfte Aufwärtstrend ist damit (vorerst) gestoppt. „Wir sind an unserer Abschlussschwäche gescheitert, z.B. haben wir von neun Siebenmeter nur 6 verwandelt“, kommentierte Trainer Dirk Samel.
Die Niederlage kommt nicht überraschend. Schon im Vorfeld hatte man zwiespältige Gefühle. „Man darf nicht vergessen, dass die teilerneuerte junge Mannschaft sich in einer Umbruchphase befindet, doch die positiven Ergebnisse von zuletzt mit 8:0 Punkten zeigen, dass alle Gegner heiß auf uns sind, alle wollen gegen uns ihr bestes Spiel machen. Das haben wir in Amberg zu spüren bekommen“, sagte Samel. Und betont weiter: „Die Niederlage wirft uns aber nicht um, wir müssen nur schauen, dass wir schnell die Kurve kriegen.“ Das kommende Wochenende (Allerheiligen) ist spielfrei, danach geht‘s im Stadtderby weiter. Samel war mit der Vorstellung seiner Truppe nicht ganz zufrieden. „Es hat heute irgendwie nicht sein sollen, da war der Wurm drin. Wir haben nicht so konsequent verteidigt wie zuletzt, und in der Offensive sind uns viele Fehler unterlaufen. Wir haben nervös und teilweise verkrampft agiert.“ Dennoch verlief die Startphase recht vielversprechend für Forchheim. Samel: “Nach dem 1:1 haben wir 4 klare Möglichkeiten nacheinander liegen lassen - einen Siebenmeter und drei freie Würfe. Statt 5:1 vorne zu liegen sind wir mit 2:1 in Rückstand geraten. Hätten wir unsere Chancen verwertet, wäre die Partie sicherlich anders verlaufen.“ So wogte die kampfbetonte Partie zumindest vom Ergebnis hin – und her. Forchheim führte bis zum 6:6, geriet hernach bis zum Seitenwechsel mit 2 Toren ins Hintertreffen. Nach dem Wechsel benötigten die Oberfranken eine gewisse Anlaufzeit, ehe sie wieder Betriebstemperatur erreicht hatten. Die Oberpfälzer hatten zwischenzeitlich ihren Vorsprung auf 3 Tore ausgebaut (14:11). Danach krempelte Forchheim die Ärmel hoch und war bei 15:15 wieder im Spiel. Damit nicht genug, zwischendurch lag man sogar mit 18:16 vorne. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, und die Führung wechselte nun ständig hin und her. Der Knackpunkt dann beim 22:21 für Forchheim. Samel: „Wir hatten drei Möglichkeiten, um unseren Vorsprung auszubauen, haben diese nicht genutzt und gerieten stattdessen mit 22:26 ins Hintertreffen. Davon haben wir uns nicht erholt.“ Fazit: Der HC erspielte sich Chance um Chance, ließ zu viele Möglichkeiten liegen und so hieß es am Ende 26:23. Schade, wie Trainer Samel fand.
HC: Elsner, Albrecht; Engel, Sitzmann (3), Schulz (2), Mückusch, Sekolec (6), Kiesel, Hallmann (7/6), Ladwig, Ochs, Hecht (4), Fürch (1)

he