HC Forchheim - TV Erlangen Bruck 21:18

Zum letzten Heimspiel der Saison empfing man am Samstag die Gegner aus Bruck. Im Hinspiel musste man sich ziemlich deutlich geschlagen geben (22:16), da man es nicht geschafft hatte, die offensiv agierende Abwehr zu überwinden. Umso höher war nun die Motivation, die Punkte in Forchheim zu behalten und sich für die erste Begegnung zu revanchieren.

Die Heimmannschaft hatte einen Sahnetag erwischt und ging binnen 10 Minuten mit 5 Toren in Führung ehe man den ersten Gegentreffer erhielt. In der darauffolgenden Phase des Spiels scheiterte man zu oft am Torhüter der Gegner. Hinzu kam, dass die Abwehr nicht kompakt genug stand. Immer wieder gelangen Durchbrüche des Halbspielers, der den Ball treffsicher im Tor unterbrachte. So konnte Bruck den Abstand zwischenzeitlich bis auf ein Tor verkürzen (7:6 19.). Hier brachte die Trainerin ihre Schützlinge wieder zur Besinnung, sodass man in der Abwehr den ein oder anderen Ballgewinn verzeichnen konnte und den Gegner seine Fehler teuer bezahlen ließ. Dadurch konnte man sich bis zur Halbzeit noch eine 5-Tore-Führung aufbauen und wechselte bei einem Stand von 11:6 die Seiten.

In der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein Spiel, das sehr von stabilen Abwehrreihen geprägt war. Die Gäste hatten es sich nun zur Aufgabe gemacht, das Angriffsspiel der Forchheimer bestmöglich zu unterbinden, so dass man sich nur sehr mühsam in Richtung Tor vorankämpfen konnte. Hier waren vor allem der Einfallsreichtum und der bedingungslose Zug zum Torerfolg von den Jungs gefragt, denn nur im gemeinsamen druckvollen Spiel schaffte man es, die Lücke zu finden und den Ball im Tor unterzubringen. In der eigenen Abwehr wollte man die Brucker so weit wie möglich vom Tor fernhalten und ihnen den Wind aus den Segeln nehmen. So konnte man seinen Vorsprung über weite Strecken des Spiels halten, bis sich am Ende etwas der Leichtsinn in das Forchheimer Spiel einfand. Doch der Sieg war zu keinem Zeitpunkt mehr gefährdet.

Es spielten:
Jakob Eger (Tor) – Max Kropfhäuser, Tobias Schneider (6), Tim Sölla (2), Michail Markowski (3/1), Leon Händel, Maximilian Reinhardt (3), Ben Wagner, Marko Pranjic (2), Philipp Baum, Christian Almen (5). sm