weibl. B-Jugend

HC Erlangen – HC Forchheim 22:21

Das Quäntchen Glück fehlte

In einem vom Kampf geprägten Bayernligaspiel auf Augenhöhe haben die B-Mädchen des HC Forchheim gegen den bayerischen Meister aus Erlangen mit 21:22 Toren nur knapp den Kürzeren gezogen.
Das Spiel stand ganz im Zeichen der resolut agierenden Abwehrreihen. Nachdem die Erlangerinnen die frühe HC-Führung ausgeglichen hatten, wogte das Spiel hin und her, wobei sich beide Mannschaften im Lokalderby nichts schenkten. Zwar wurden nur wenige technische Fehler gemacht, doch die letzte Durchschlagskraft fehlte oder wurde eben durch die kompakte Defensive der gegnerischen Mannschaft verhindert.
Nach dem Wechsel (9:10) konnte sich der HC Erlangen etwas absetzen, was vor allem daran lag, dass die Forchheimer Mädchen die beiden Linkshänderinnen aus Erlangen nie richtig in den Griff bekamen. Einfache und durchaus auch vermeidbare Gegentore waren die Folge.
Dass die Moral der Truppe stimmt, spürte aber jeder in der Halle. Die Mädchen gaben nie auf und kämpften aufopferungsvoll. Der HC Erlangen spielte nun seine Angriffe geradezu quälend lange aus und nach fast jedem Ballgewinn der Forchheimer Mädchen wurde doch wieder ein Freiwurf für Erlangen gepfiffen. Die Unparteiischen schöpften dabei ihren Ermessensspielraum umfassend aus, nur leider viel zu selten zugunsten des HC Forchheim.
Bei einem 4-Tore-Rückstand vier Minuten vor Schluss schien das Spiel schließlich gelaufen, doch die Mädchen kämpften sich noch einmal heran, vor allem durch Tore über den Kreis. Eine knappe Minute vor Schluss hatte man nach der kurzen, aber intensiven Aufholjagd sogar die Chance, durch einen Tempogegenstoß den Ausgleich zu erzielen. Luise Landmann wurde dabei aber – möglicherweise noch regelkonform – gestört, so dass die Mädchen aus Erlangen die Zeit in aller Ruhe herunterspielen durften.
Fazit: Ein Unentschieden wäre zwar nicht dem Spielverlauf, aber durchaus der Qualität und Leistung beider Mannschaften eher gerecht geworden. Letztendlich konnten einige Mädchen, die sonst den Unterschied ausmachen, ihre Leistung nicht wie gewohnt abrufen und auch bei der Torquote – egal, ob man nun an Latte, Pfosten oder der Torhüterin scheiterte – besteht Luft nach oben.
Es spielten: Katharina Scherl und Josie Jurkowski im Tor, Sophie Ahlers (1), Johanna Müller (1), Luise Landmann (4), Elena Beck (1), Pia Contreras Blum (5), Ina Schröder, Marie Mück (1), Elena Marsching, Jule Dörfler, Emma Reif (5) und Emma Bastian (3/1). msc

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