weibl. B-Jugend

HC Forchheim – HBC Nürnberg 20:20

Ausgleich mit der Schlusssirene

Mit einer am Ende etwas glücklichen, aber dennoch insgesamt nicht unverdienten Punkteteilung (20:20) startete die weibliche B-Jugend des HC Forchheim gegen den HBC Nürnberg in die Bayernligasaison.
Nach fast sieben Monaten ohne Wettkampfpraxis merkte man beiden Mannschaften an, dass sie heiß waren auf das erste Saisonspiel. Gleichzeitig spürte man aber auch eine im Vergleich zu „normalen" Spielen gesteigerte Nervosität, so dass längst nicht alles gelang.
Was tatsächlich bei beiden Teams schon gut funktionierte, war konsequente und durchaus robuste Abwehrarbeit, die die beiden souverän leitenden Schiedsrichter aus Schwabach zuließen. Auch beide Torhüter fanden gut ins Spiel und hatten vor allem die gegnerischen Rückraumschützen im Griff.
Die HC-Mädchen konnten durch einige schöne Spielzüge immer wieder ihre überragende Kreisläuferin Pia Contreras Blum anspielen, die treffsicher verwandelte. Dies war auch nötig, denn zu der mäßigen Quote aus dem Rückraum kam, dass auch die Spielerinnen auf den Außenpositionen nicht wie gewohnt für Gefahr sorgen konnten.
Eine Schwächephase mit einigen unvorbereiteten Würfen und unnötigen Ballverlusten führte schließlich zu einem Pausenrückstand von drei Toren (7:10).
Im zweiten Abschnitt versuchten beide Mannschaften, über den Kampf ins Spiel zu finden. Emma Bastian setzte sich immer wieder schön durch und auch Luise Landmann glückten nun einige Treffer. Mehrere vermeidbare Gegentore über Rechtsaußen verhinderten aber, dass man den Rückstand ausgleichen konnte. Mit viel Willen und letzter Kraft konnten die Mädchen in der Schlussphase den Rückstand auf einen Treffer verkürzen.
Als aber Nürnberg 15 Sekunden vor Schluss die letzte Auszeit nahm, glaubte kaum mehr jemand an das Wunder, das dann irgendwie trotzdem geschah: eine Nürnberger Spielerin kam ungehindert zum Wurf, Parade Katharina Scherl, Abpraller bei Marie Mück, perfekt getimter Pass auf die davoneilende Emma Bastian, platzierter Torwurf, Schlusssirene, Punktgewinn, Jubeltraube.
Ein besonderes Lob ist auszusprechen für den Einsatzwillen der Mädchen und die bis zum Schluss konsequent verrichtete Abwehrarbeit. Überzeugen konnte auch Ina Schröder, die dem Spiel Sicherheit gab und mit ihrer Durchsetzungskraft im rechten Rückraum immer wieder Akzente setzen konnte.
Es spielten: Katharina Scherl im Tor, Sophie Ahlers, Johanna Müller, Luise Landmann (4), Elena Beck, Pia Contreras Blum (8), Ina Schröder (1), Marie Mück, Jasmin Teltschik, Felicitas Ritter, Elena Marsching und Emma Bastian (7/3). msc

 

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