HC Sulzbach-Rosenberg - HC Forchheim 29:20

„Neues Jahr, neues Glück", unter diesem Motto verlief die Vorbereitung auf das Spiel gegen den Tabellennachbarn aus der Oberpfalz. Für 2020 hatte man sich vorgenommen, die Heimspielstärke nun auch auf die Auswärtsspiele zu übertragen. Allerdings schien dieses Spiel unter keinem guten Stern für die Forchheimer Mannschaft zu stehen: Krankheitsbedingte Ausfälle schmälerten den Kader von Thomas Ihrke bereits in der Trainingswoche und auch zum Spiel waren noch nicht alle wieder fit. Bereits vor Spielbeginn gab es dann einen verletzungsbedingten Ausfall – Torhüterin Katharina Heid war auf einen Ball getreten und konnte in Folge dessen nicht spielen.
Die Gastgeberinnen erwischten den deutlich besseren Start in die Partie. Das Forchheimer Spiel war durchzogen von ungenauen Pässen, Ballverlusten und technischen Fehlern. Das Resultat aus diesen Fehlern konnte der Anzeigetafel deutlich entnommen werden, nach15 Minuten lagen die Flippers mit neun Toren hinten (11:2). Hierzu kam noch ein weiterer Schicksalsschlag, als Torhüterin Pia Siebenhaar nach einem gegnerischen Gegenstoß zusammenbrach und verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste. Von nun an stand eine Feldspielerin der Forchheimer zwischen den Pfosten und versuchte ihr Möglichstes, um dem Rest der Mannschaft Rückhalt zu geben. In der folgenden Phase des Spiels stabilisierte sich die Leistung der Gäste und man konnte dem Sulzbacher Angriff Paroli bieten und gewonnene Bälle in Tore ummünzen, sodass der Vorsprung der Oberpfälzerinnen bis zur Halbzeit auf nur noch fünf Tore schmolz (13:8).
In der Halbzeitansprache appellierte der Trainer an den Kampfgeist der Mannschaft und betonte, dass hier noch nichts verloren sei. Nach Wiederanpfiff zeigten sich die Flippers sehr konzentriert und fokussiert. In der Offensive ließ man den Ball schnell durch die eigenen Reihen wandern und suchte konzentriert die Lücken in der gegnerischen Abwehr. In der Defensive versuchte man den Gegner so weit wie möglich vom Tor fern zu halten, doch dies gelang nicht immer, sodass auch Sulzbach weiterhin punkten konnte. Nachdem die Gäste bis zur 50. Minute den Abstand nicht minimieren konnte, sah Trainer Thomas Ihrke sich gezwungen, die Abwehr auf eine offensive 4:2 umzustellen, um die Toptorschützen aus dem Spiel zu nehmen und die Möglichkeit für schnelle Ballgewinne zu erhöhen. Zwar konnte man den Gegner dadurch vor eine neue Aufgabe stellen, schaffte es jedoch im Angriff nicht, den Ball im Tor unter zu bringen. In dieser Schlussphase des Spiels musste auch Melina Rothenbücher, die bis zu diesem Zeitpunkt die meisten Tore für den HC erzielt hatte, verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Als nach 60 Minuten die Schlusssirene erklang, verließen die Spieler mit hängen Köpfen das Spielfeld. Ein rabenschwarzer Tag für die Flippers war endlich vorbei.
Wir wünschen allen Verletzten gute und schnelle Genesung!

HC: Heid, Siebenhaar, Kohnen (alle im Tor) – H. Nemeth (2), Zettelmeier (2), Heilmann (1), Bastian (2), Molls (2/1), Schmitt (1), Rothenbücher (5), Irnstorfer (1), Hoffmann (1), Essl (3/1). sm

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