SG Regensburg II – HC Forchheim 32:28

Die Vorzeichen für das Auswärtsspiel in Regensburg standen nicht schlecht. Durch die Unterstützung der beiden A-Jugendlichen Nico Biermann und Julian Weber war die Bank komplett gefüllt. Auch hatte der HC Forchheim für den Gegner einen konkreten Matchplan besprochen: Konsequente Abwehr gegen die Spielmacher der SG, um dann durch Ballgewinne durch das eigene Tempospiel zu einfachen Toren zu kommen.

Hier wurde jedoch die Rechnung ohne die Regensburger gemacht. Von Beginn an war es wieder einmal die mangelhafte Abwehrarbeit des HC, die es der Heimmannschaft ermöglichte, zu leichten Toren zu kommen. Zu träge agierten die Forchheimer in der Querbewegung und auch im Eins gegen Eins ließ man die notwendige Aggressivität vermissen. Aber auch im Angriff wurden einfache Ballverluste durch unkonzentrierte Zuspiele direkt durch die Domstädter bestraft. So konnten sich die Regensburger stetig weiter absetzen. Nach zwölf Minuten lag der HC mit drei Toren und zum Halbzeitpfiff bereits mit sechs Toren zurück.

Enstprechend fiel die Halbzeitansprache der Trainer Gieck und Carra aus. Konzentriert und mit der Hoffnung, die gemachten Fehler in der zweiten Hälfte abzustellen, gingen die HCler zurück auf das Spielfeld. Aber bereits kurz nach Anpfiff waren diese guten Vorsätze schon wieder verschwunden und man verfiel in die gleichen Muster der ersten Halbzeit. Erst gegen Spielende konnten einige Angriffe der Regensburger abgewehrt und durch konzentriertes Spiel in eigene Tore umgesetzt werden. Dies war letztendlich jedoch deutlich zu wenig, um das Ergebnis noch zum eigenen Vorteil zu drehen. So lässt der HC wichtige Punkte liegen und verliert mit 32:28 gegen einen nicht wirklich starken Gegner. Um am kommenden Wochenende im Heimspiel gegen die HSG Erlangen/Niederlindach zu punkten, müssen die Forchheim eine deutliche Steigerung in der Abwehr zeigen.

HC: Farra, S. Weber (beide im Tor), Schulz 1, Biermann 3, Thiel 8/4, T. Distler 3, J. Weber, Engel 1, Opitz 4, Klingert 2, Stöckl 1, Rost 1, Mach 4, C. Sauer.