SV Buckenhofen – HC Forchheim II 22:21

Ein Derby mit allem was dazu gehört und auch nicht dazu gehören sollte. Durch fünf Siege in Serie konnte sich die Forchheimer BOL-Reserve in eine komfortable Position im Tabellenmittefeld spielen und somit auch mit breiter Brust ins Spiel gegen den Lokalrivalen gehen. Nicht viel zu verlieren, aber einiges zu gewinnen war die Devise mit der man ins Spiel ging.
Nichtsdestotrotz war der Beginn sehr fahrig, zwar fand die Abwehr schnell ins Spiel und auch Torhüter Basti Kraus erwischte einen guten Tag, aber im Angriff lief nicht wirklich viel zueinander, insbesondere auch, da beide Bucki-Torhüter ebenfalls einen guten Tag erwischten. Nach 16 gespielten Minuten stand es 7:3 für die Gastgeber, da man reihenweise beste Chancen vergab. Bis zur Halbzeit gelang es aber den Rückstand nicht größer werden zu lassen und mit einem 12:9 eine nicht aussichtslose Situation für die zweite Halbzeit zu waren.
In der zweiten Halbzeit fanden die Städter schneller ins Spiel, kamen immer näher an den SVB heran, für einen Ausgleich reichte es jedoch nicht. Als Tobias Hallmann Mitte der zweiten Halbzeit mit Rot das Feld verlassen musste steckte die Mannschaft jedoch nicht auf, sondern kämpfte sich heran. Am Ende nützte der Kampf jedoch leider ein bisschen zu wenig, da die Spielanlage und auch die Reife bei Buckenhofen stachen, während der HC aus seiner Schnelligkeit viel zu wenig Kapital schlug.
Am Ende musste man sich knapp mit 22:21 geschlagen geben, kann jedoch auf eine Hinrunde zurückblicken, die besser gelaufen ist als vor der Saison erwartet.
HC II: Kraus, Schuppenhauer – Kowalsky, Metzger (1), Martin (4), Köberlein (2), Bastian, Zirngibl, Neuhann, Nürnberg (1), Stöckl, Hallmann (2), Ihrke (10/6), C. Sauer (1). ds